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Entsorgung von Altpapier und Sonderabfall neu vergeben

Rund 13.000 t Altpapier werden jährlich im Lahn-Dill-Kreis (ohne Wetzlar) über die blauen Tonnen eingesammelt. Die Verwertung des Wertstoffes übernimmt ab Januar 2017 die Palm Recycling GmbH & Co. KG aus Aalen. Das ergab eine europaweite Ausschreibung, die die Abfallwirtschaft Lahn-Dill erstmals in Allianz mit acht anderen hessischen Landkreisen und zwei Städten durchgeführt hat (Kreis Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Fulda, Landkreis Gießen, Kreis Waldeck-Frankenberg, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis, Landkreis Kassel, Stadt Fulda und Stadt Wetzlar).

Dank der gemeinschaftlichen Ausschreibung einer Gesamtmenge von knapp 130.000 t Altpapier konnten die Auftraggeber bessere Konditionen erzielen als allein. So sichert sich der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Lahn-Dill abhängig vom derzeitigen Marktpreis voraussichtlich Verwertungserlöse von jährlich rund 1,1 Millionen Euro, die auf direktem Weg in die Abfallgebühren gebührenmindernd einberechnet werden. Der Vertrag mit der Papierfabrik Palm läuft zunächst bis 31.12.2019 und kann zweimal um je ein Jahr verlängert werden.

Schadstoffmobil aus Wetzlar

Eine weitere Neuvergabe, die ab 2017 wirksam wird, betrifft die Einsammlung und Entsorgung der Sonderabfall-Kleinmengen aus dem Lahn-Dill-Kreis (außer Stadt Wetzlar). Diese wurde für vier Jahre an die Panse GmbH aus Wetzlar vergeben. Auch hier besteht die Möglichkeit, den Vertrag zweimal um je ein Jahr zu verlängern. Panse führte bereits 2016 die mobile Sammlung in den Ortschaften durch und übernimmt ab Januar zusätzlich die vierzehntäglichen stationären Sammlungen im Abfallwirtschaftszentrum Aßlar und am Standort Dillenburg (Stadion/Schwimmbad) sowie die komplette Entsorgung der Sonderabfälle.