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„Haus Seibert“ erstrahlt in neuem Glanz

Das „Haus Seibert“ in Wetzlar – Sitz der Abfallwirtschaft Lahn-Dill und der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil – erstrahlt in neuem Glanz. Das 1889 erbaute Backsteinhaus mit Fachwerkgiebel wurde in Abstimmung mit der Wetzlarer Denkmalschutzbehörde anspruchsvoll saniert.

Einst wohnten in dem zweigiebeligen Gebäude die Gebrüder Seibert, die zwischen Karl-Kellner-Ring und Moritz-Hensoldt-Straße eine Produktionsstätte für optische Geräte betrieben. 1975 erwarb der Kreis Wetzlar das Gelände. Von den Seibertschen Gebäuden ist letztlich nur das symmetrische Doppelwohnhaus mit dem markanten Wintergartenvorbau übrig geblieben.

Im Erdgeschoss ist heute die Mobilitätszentrale der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil (VLDW) zu Hause. Der Rest des historischen Gebäudes dient dem kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetrieb als Verwaltungsstandort. Dieser ließ 2016 zunächst neue Holzfenster im alten Stil mit Doppel- bzw. Dreifachverglasung einbauen. Danach wurde im Bereich der Giebel das teilweise stark beschädigte Fachwerk erneuert. Schließlich wurden zum Jahresende die Fassade und das Fachwerkgebälk neu gestrichen. Einzig die Sanierung des Bruchsteinsockels steht noch aus. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten auf etwas über 200.000 Euro.