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Kunststoffe abgeben in Aßlar, Herborn und Solms

Gewissenhafte Abfalltrenner kennen das: Wohin eigentlich mit Kunststoffen, die nicht in den Gelben Sack gehören, weil es keine Verpackungen sind? Bobby-Car, Gartenstuhl oder Wäschekorb landen bislang meist im Rest- oder Sperrabfall. Damit künftig mehr von diesen Hartkunststoffen einer Wiederverwertung zugeführt werden, hat die Abfallwirtschaft Lahn-Dill ihr Angebot ausgeweitet und stellt nicht mehr nur im Abfallwirtschaftszentrum Aßlar Container für die Abgabe von Hartkunststoffen bereit, sondern auch an den Wertstoffhöfen in Herborn und Solms – sie zählen zu den meistfrequentierten im Lahn-Dill-Kreis.

Bei der stofflichen Verwertung von Plastik ist Sortenreinheit oberstes Gebot. Um einwandfreie Granulate zu erhalten, konzentriert sich die Sammlung deshalb auf Gegenstände mit der Kennzeichnung PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen). Dabei handelt es sich z.B. um Gießkannen, Eimer, Kanister, Kisten, Komposter, Regentonnen und Gartenmöbel sowie Sandkastenspielzeug. Nicht angenommen werden Produkte mit der Kennung PVC, PA, PS und ABS. Dazu zählen Rohre, Schläuche, Kabel und Computerteile. Auch viele Dinge aus dem Bauinnenbereich wie z.B. Leisten, Profile, Rollläden, Bodenbeläge müssen draußen bleiben.

Nach der Sammlung auf den Wertstoffhöfen in Aßlar, Herborn und Solms werden die Hartkunststoffe von der Abfallwirtschaft in die Kunststoffaufbereitungsanlage der Firma SUEZ in Sinn gebracht. Dort wird das Plastik geschreddert und gemahlen. Das Mahlgut ist die Vorstufe der Granulate, die bei der Herstellung neuer Kunststoffprodukte verwendet werden.       

Hartkunststoffe können im Abfallwirtschaftszentrum Aßlar montags bis freitags von 7.30 bis 16.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 13.00 Uhr abgegeben werden. Der Wertstoffhof Herborn ist ebenfalls samstags von 8.00 und 13 Uhr geöffnet. In Solms ist die Abgabe samstags von 9.00 bis 14.00 Uhr sowie in den Sommermonaten auch mittwochs (14.00 bis 17.00 Uhr) möglich.