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So passt mehr Pappe in die Altpapiertonne

Über drei Milliarden Pakete werden jährlich kreuz und quer durch die Bundesrepublik geschickt. Vor allem der Online-Handel lässt die Zahlen weiter steigen. So gelangen immer mehr leere Versandverpackungen, die früher über den stationären Handel gesammelt und zur Wiederverwertung gegeben wurden, über die Verbraucher in den Altpapierkreislauf. Damit stets genug davon seinen Weg in die Papierfabriken findet, sollte der Platz in den Altpapierbehältern bestmöglich genutzt werden. Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill rät deshalb: „Mach’s flach“.

Zerreißen oder draufspringen

Denn allzu oft landen die Versandkartons unzerkleinert in den Tonnen. Der Müllwagen schluckt dann mehr Luft als Pappe. Besser ist es, die Kartons flach zu machen, bevor sie in die blaue Tonne oder den Altpapiercontainer geworfen werden. Ob zerreißen, draufspringen oder zerschneiden – es passen achtmal mehr Kartons rein, wenn sie flach gemacht sind. Darauf weist der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) hin, der auf den Rohstoff angewiesen ist. Schließlich besteht Wellpappe zu durchschnittlich 80 Prozent aus Recyclingmaterial.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill ist Kooperationspartner des VDW bei der Aktion „Mach’s flach“, mit der für ein effizientes Recycling von Versandkartons geworben wird. Im Lahn-Dill-Kreis werden jährlich knapp 20.000 t Altpapier eingesammelt – vieles davon Kartonagen.